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Der international renommierte Konzertgitarrist Jhibaro Rodríguez, geb. 1971 in Maracay, Venezuela, wuchs in einem musikalisch-musikantischen Umfeld auf, und wurde schon als Kind von seinem Vater, einem Urgestein der venezolanischen Volksmusikszene, in die Welt der Musik eingeführt.
Schon als achtjähriger wurde er am "Conservatorio de Música del Estado Aragua" aufgenommen und beendete dieses Studium 1992 mit der höchsten Auszeichnung. 1993 inskribierte er an der Wiener Musikuniversität im Konzertfach Gitarre bei Prof. Walter Würdinger und schloss dieses Studium 1998 mit Auszeichnung und Würdigungspreis des Wissenschaftsministeriums ab. Gleichzeitig absolvierte er Kompositions- und Pädagogikstudien und belegte zahlreiche Meisterkurse für Konzertgitarre u.a. bei Leo Brouwer und Hopkinson Smith.
Rodríguez ist Verfasser musiktheoretischer Schriften, Komponist (Werke für Sologitarre und Klavier, Kammermusik und Chorwerke) und Arrangeur.
Als Preisträger internationaler Wettbewerbe machte er sich in der Fachwelt einen Namen und tritt seither in vielen Ländern Europas und Lateinamerikas auf. Er ist darüber hinaus Mitglied verschiedener Ensembles.
Jhibaro Rodríguez verkörpert den Typus des spartenübergreifenden Musikers, dem die musikantischen Wurzeln seiner venezolanischen Heimat Grundlage für den Zugang zur klassischen Konzertliteratur sind. In seinen Konzertprogrammen schafft er Raum für die "Stimme seiner Vorfahren" und stellt sie etwa den erhabenen Kompositionen eines John Dowland oder J. S. Bach gegenüber, seine Konzertprogramme enthalten außerdem meist auch eigene Werke. |